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Aushänge 2011 |
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Neue Organisationsstruktur:
Schreiben an den
Vorstandsvorsitzenden |
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| 18.11.2011 |
In verlinktem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der DB Fernverkehr AG bezüglich der neuen Organisationsstruktur unterstreichen wir unsere Besorgnis, dass der Prozess zur Integration der Bereitstellung in den Bereich Instandhaltung zu Qualitätsverlusten führen wird. Die GDL lehnt dies deshalb ab und hat ihre ablehnende Haltung bereits in einem Aushang dokumentiert. Bereits im Rahmen der Regelkommunikation haben wir darauf hingewiesen, dass die Schnittstelle der Übergabe an den Bereich Zugfahrt der Bereitstellungsbahnhof sein muss und nicht der spätere Zuganfangsbahnhof. |
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Bereitstellung ist Teil der Zugfahrt |
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| 18.11.2011 |
Mit der Neuorganisation bei der DB Fernverkehr AG wird die Bereitstellung vom Bereich Zugfahrt getrennt und in die Werke verlagert. Durch diese Maßnahme wird die vom neuen Fernverkehrsvorstand angestrebte Schaffung klarer Strukturen und Verantwortlichkeiten ad absurdum geführt. Die GDL spricht sich deshalb entschieden gegen diese offenbar rein ideologisch motivierte Entscheidung aus. |
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Dreiste Verschleierung der Personalsituation |
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| 16.11.2011 |
Jeder für sich, doch einig in der Sache werben die Deutsche Bahn und eine andere Gewerkschaft derzeit per Anzeige und Aushang für die vollständige Übertragung von Überzeit in das Langzeitkonto. Zusätzlich werden die Beschäftigten mit einer Prämie von 150 Euro zur Annahme des bis Januar 2012 befristeten Angebots gelockt. Das ist nichts anderes als der dreiste Versuch, den Personalmangel im Konzern durch schlichtes Wegbuchen der Mehrleistung zu verschleiern. Denn mit einer Buchung von Überstunden in das Langzeitkonto gehen diese aus der Personalplanung heraus und zeigen nicht mehr die tatsächliche Belastung des Fahrpersonals an. |
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EVG: Kompetenz sieht anders aus! |
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30.09.2011 |
Einer Mitteilung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG ist zu entnehmen, dass Lokomotivführer bei der Deutschen Bahn weniger Urlaub erhalten als andere Beschäftigte. Nun, da hat sich die EVG wohl ein wenig im Tarifwerk verguckt. |
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Vernünftige Planung statt krummer Geschäfte |
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| 30.09.2011 |
Überalterung durch den demographischen Wandel, Personalmangel bei Lokomotivführern und Zugbegleitern, falsche Leistungsverteilungen und dadurch eine hohe Belastung der vorhandenen Personale und Führungskräfte der DB Schenker Rail versuchen, die aktuellen Versäumnisse bei der Personal- und Leistungsplanung durch unredliche Angebote zu kaschieren. |
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Offener Brief an die Geschäftsführung und den Mitarbeitern der Vogtlandbahn |
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| 15.08.2011 |
In einem offenen Brief hat sich der GDL-Bundesvorsitzende an die Geschäftsführung der Vogtlandbahn und deren Mitarbeiter gewandt. Darin nimmt er Stellung zum aktuellen Tarifgeschehen, einem gegenüber ihren Beschäftigten zugesagten Einstieg in ein geordnetes Schlichtungsverfahren und schließlich der Weigerungshaltung, entgegen ihren Verlautbarungen in ein Konfliktlösungsverfahren einzusteigen. |
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Tarifverhandlung bei der Vogtlandbahn gescheitert |
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| 22.06.2011 |
Die Tarifverhandlungen bei der Vogtlandbahn (VBG) sind gescheitert. Das Unternehmen verlangte allen Ernstes, dass die GDL den Tarifabschluss der EVG mit allen gravierenden Nachteilen für die Lokomotivführer unterschreibt. So lehnt es die VGB ab, ein Entgeltsystem mit Entwicklungsmöglichkeiten auf Basis der Berufserfahrung zu schaffen, wie es die GDL bereits für 95 Prozent der Lokomotivführer in Deutschland etabliert hat. Bei ihr gibt es nur eine Entgeltgruppe, in der Berufserfahrene bis zu zehn Prozent weniger Lohn als in den inhaltsgleichen Rahmenregelungen bekommen. |
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Überblick zum aktuellen Tarifabschluss |
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| 05.05.2011 | Mit diesem Aushang wollen wir Euch den Tarifabschluss bei der Deutschen Bahn ein wenig näher bringen. Als wichtigste Grundlage für die Tarifeinigung mit der DB AG war der Abschluss eines Rahmentarifvertrages für Lokomotivführer, auf dem dann der Haustarifvertrag der Bahn, mit seinen weiteren detaillierten Regelungen, aufgebaut ist. | ||||||
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Eine Präsentation mit den Änderungen der abgeschlossenen Tarifrunde 2010/2011 im LfTV und das Datum des jeweiligen Inkrafttretens findet ihr hier: |
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| 21.04.2011 |
Am 15. April 2011 konnten für die Tarifrunde 2010 die Tarifverhandlungen zum BuRa-LfTV, dem LfTV und weiteren Tarifverträgen bei der DB AG nach insgesamt 9 Monaten zum Abschluss gebracht werden. Nachfolgend möchten wir einen Überblick über den Abschluss bekannt geben. |
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DB-Tarifpaket und Streikpause beschlossen |
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| 20.04.2011 |
Die Bundestarifkommission (BTK) der GDL hat heute dem Tarifpaket der DB einstimmig zugestimmt. Damit können der Rahmentarifvertrag, der Betreiberwechseltarifvertrag und der Haustarifvertrag LfTV rückwirkend zum 1. Januar 2011 in Kraft treten. Zusammen mit den privaten Schienengüterverkehrsunternehmen und den Personaldienstleistern fallen nun rund 83 Prozent aller bundesweit 26 000 Lokomotivführer unter inhaltsgleiche Rahmentarifverträge der GDL. |
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Tarifverträge mit der Deutschen Bahn abgeschlossen |
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| 15.04.2011 | Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat heute nach neunmonatigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn in Frankfurt den Bundesrahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) und den dazugehörigen Haustarifvertrag LfTV für die 20.000 DB-Lokomotivführer abgeschlossen. | ||||||
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| 08.04.2011 |
Der Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) bei der DB steht. Damit werden die für den Wettbewerb maßgeblichen Elemente Entgelt, vier Zulagen, Weihnachtsgeld und die Wochenarbeitszeit künftig in einem Flächentarifvertrag geregelt. Außerdem sind im Gegensatz zum tariflichen „Jahrhundertwerk“ andere, erstmals konkrete Regelungen zum Betreiberwechsel festgeschrieben. |
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Einführung eines Newsletter beschlossen |
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| 24.03.2011 |
Der Hauptvorstand der GDL hat in seiner letzten Sitzung entschieden, den Mitgliedern ein schlankes, schnelles Medium zur Verfügung zu stellen, in dem kurz, knapp und präzise über aktuelle, die GDL betreffende Entwicklungen informiert wird.
Diesen Newsletter könnt ihr ab sofort bequem über einen Button in der rechten Info-Leiste der Startseite herunterladen. |
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Verbessertes Angebot unterbreitet |
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| 23.03.2011 |
Die DB hat ein verbessertes Angebot vorgelegt. Erstmals bot sie darin an, die bisher verfolgte Verknüpfung des BuRa-LfTV der privaten SPNV-Unternehmen mit der DB aufzugeben. Bisher wollte die DB den BuRa-LfTV erst abschließen, wenn die GDL einen entsprechenden Tarifvertrag mit den privaten SPNV-Unternehmen geschlossen hat. |
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Qualifizierungsregelung gegen Lohndumping |
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| 21.03.2011 |
Nachdem die Tarifverhandlungen durch die G6-Gruppe am 20. Januar 2011 zum Scheitern gebracht wurden, suchen die einzelnen Unternehmen nach Wegen, einen Rahmentarifvertrag nicht selbst abschließen zu müssen. Dabei sollen auch wieder einmal Arbeitsgerichte helfen. |
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Einstweilige Verfügung gegen die GDL abgewiesen |
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| 17.03.2011 |
Die Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH (VVSA) ist heute vor dem Arbeitsgericht Frankfurt mit dem Versuch, eine einstweilige Verfügung gegen die Arbeitskämpfe der GDL zu erreichen, auf ganzer Linie gescheitert. Der Präsident des Arbeitsgerichts hatte als Vorsitzender Richter dem Unternehmen unmissverständlich klar gemacht, dass der Antrag keine Aussicht auf Erfolg haben würde, worauf diese den Verfügungsantrag zurückzog. Somit besteht weiterhin kein Streikverbot bei der VVSA. |
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| 16.03.2011 | Schenkt man den Informationen in der Presse Glauben, liegt ein Angebot der Bahn über fünf Prozent mehr Lohn für die Lokführer auf dem Tisch. Wie sich die fünf Prozent errechnen lassen, wenn man berücksichtigt, dass das Entgelt in der Endstufe sinkt und ab 2012 eine längere Arbeitszeit vorsieht, wird dabei nicht verraten. | ||||||
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Solidaritätsbekundung der Beamten |
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| 11.03.2011 | Im Zuge der Urabstimmung der Arbeitnehmer für einen bevorstehenden Arbeitskampf wurden auch verbeamtete GDL-Mitglieder nach ihrer Solidarität zu den tarifpolitischen Zielen der GDL befragt. Mehr als zwei Drittel der Beamten haben sich an dieser Umfrage beteiligt und mit über 98 Prozent Zustimmung zu den Zielen der GDL ein unmissverständliches Signal ausgesendet. | ||||||
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Hohe Beteiligung am ersten Streik nach der Urabstimmung |
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| 10.03.2011 |
Beim ersten Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nach der Urabstimmung sind im Güter- und Personenverkehr bundesweit über 80 Prozent der Züge ausgefallen oder haben sich massiv verspätet. Eine hohe Streikwirkung erzielten die GDL-Mitglieder unter anderem auch bei der metronom, Ostseeland Verkehr GmbH (OLA), Eurobahn, den Unternehmen der Hessischen Landesbahn (HLB), Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt, Albtal Verkehrsgesellschaft (AVG), AKN und vielen weiteren Unternehmen. |
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| 07.03.2011 |
In der heutigen Auszählung wurde bei einer hervorragenden Beteiligung von rund 81 Prozent eine 92-prozentige Zustimmung der DB-Lokomotivführer und die 96-prozentige Zustimmung der Lokomotivführer der NE-Bahnen festgestellt. In einer anschließenden Pressekonferenz bewertete die GDL das Ergebnis als ein klares Signal der GDL-Mitglieder, die Forderungen zum BuRa-LfTV mit allem Nachdruck durchzusetzen. |
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75 Prozent der Züge ausgefallen |
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| 04.03.2011 |
Bundesweit sind am Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr rund 75 Prozent der Züge der Deutschen Bahn (DB) und der sechs großen Schienenpersonennahverkehrsunternehmen ausgefallen oder haben sich massiv verspätet. In den neuen Bundesländern betrug die Ausfall- oder Verspätungsrate sogar fast 90 Prozent. |
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Einschüchterungsversuche der Deutschen Bahn |
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| 03.03.2011 |
Den GDL-Hauptvorstand erreichte ein Schreiben, welches als Anlage ein sogenanntes neues „Angebot“ des Arbeitgeberverbandes MoVe im Auftrag der Deutschen Bahn enthielt und gespickt war mit Drohszenarien und Ultimaten, die nur den Schluss zulassen, dass die GDL und ihre Mitglieder eingeschüchtert werden sollen. Zur Verdeutlichung haben wir einige Passagen aus dem Schreiben des Agv MoVe beigefügt: |
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Branchentarifvertrag ein großer Erfolg... Für den Arbeitgeber |
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| 02.03.2011 |
DB und die G6 ist es gelungen, mit dem Branchentarifvertrag tarifpolitische Ziele im Rahmen einer Schlichtung durchzusetzen. So erreichten die Arbeitgeber unter anderem Folgendes:
Diese Erfolge der Arbeitgeberseite kann man nunmehr der unterschriebenen Fassung des Branchentarifvertrages entnehmen. Wir gratulieren! |
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Gelbe Karte für den Arbeitgeber |
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| 28.02.2011 |
Auch nach dem zweiten Warnstreik übt sich der Arbeitgeber in ständigen Wiederholungen und scheint die Warnstreiks aussitzen zu wollen. Aus diesem Grund wird die Urabstimmung über den Arbeitskampf eingeleitet. Die Abstimmungsunterlagen erhaltet Ihr nach Hause geschickt.
Noch einige Hinweise zu Verfahrensweisen nach dem Ende einer Warntreikaktion:
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Argumente für die Tarifpluralität |
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| 22.02.2011 |
Seit der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 7. Juli 2010, den Grundsatz der Tarifeinheit im Betrieb zu verwerfen und die Rechtsprechung an der im Grundgesetz garantierten Tarifpluralität auszurichten, hat sich insbesondere der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unrühmlich hervorgetan. Sein Versuch, in einer gemeinsamen Initiative mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) die gesetzliche Festschreibung der Tarifeinheit nach dem sogenannten Mehrheitsprinzip zu erreichen, ist beispiellos und kann nur als infamer Verrat an der Gewerkschaftsbewegung bezeichnet werden.
Zu unserem Bedauern fallen diese Bemühungen um Wiederherstellung der Tarifeinheit beim Gesetzgeber zumindest partiell auf fruchtbaren Boden. So kursiert derzeit im Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Arbeitspapier, in dem unter dem Titel „Eckpunkte einer Regelung zum Umgang mit Tarifpluralitäten“ 14 Thesen zur Beförderung der Tarifeinheit formuliert werden.
Wir haben uns entschieden, mit dieser offensichtlichen Bedrohung unserer Existenz aktiv umzugehen und unseren und den Platz anderer Berufsgewerkschaften innerhalb der sozialen Marktwirtschaft offensiv zu verteidigen. Aus diesem Grund haben wir jede der 14 in dem Memo hinterlegten Thesen mit einer Widerlegung versehen, um die dort geäußerten Argumente nachhaltig zu entkräften. |
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Betreiberwechsel nicht im EVG-Tarifvertrag |
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| 22.02.2011 |
Immer wieder hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vollmundig den Schutz der Beschäftigten im SPNV bei einem Betreiberwechsel versichert. Mit dem "Jahrhundertwerk BranchenTV" soll dies nun gewährleistet sein. Freundlicherweise hat die DB nun selbst die Katze aus dem Sack gelassen: Einen Schutz bei Betreiberwechsel im SPNV ist nicht tarifiert. Zweifelsohne, für die Arbeitgeber ist es ein „Jahrhundertwerk“. |
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GDL-Mitglieder haben Flagge gezeigt |
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| 22.02.2011 |
Der erste Warnstreik im aktuellen Tarifgeschehen am 22.02.2011 hat bundesweit zum Ausfall oder zu Beeinträchtigungen bei rund 80 Prozent der Zugfahrten bei der DB und vieler privater SPNV-Unternehmen geführt. So hat beispielsweise die S-Bahn Stuttgart komplett stillgestanden und auch in Dresden ging nichts mehr. Die NE-Bahnen, wie Westfalen-Bahn, Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft, Nord-Ostsee-Bahn und Albtal Verkehrsgesellschaft waren stark betroffen. |
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| 04.02.2011 |
Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit der Deutschen Bahn und den sechs privaten Schienenpersonennahverkehrsunternehmen hat die Bundestarifkommission der GDL am 3. Februar 2011 einstimmig Arbeitskämpfe beschlossen.
Die Entscheidung für Arbeitskämpfe ist die einzig folgerichtige Antwort auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber. |
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Tarifverhandlung zwischen G6 und GDL gescheitert |
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| 21.01.2011 |
Am 20. Januar 2011 verhandelte die GDL in Berlin mit der Verhandlungsgruppe der SPNV-Unternehmen, Abellio GmbH, Arriva Deutschland GmbH, BeNEX GmbH, Keolis Deutschland GmbH & Co. KG, Veolia Verkehr GmbH und den Unternehmen der Hessischen Landesbahnen (G6) in Berlin zum sechsten Mal. Die Tarifverhandlungen scheiterten am gestrigen Abend.
Völlig überraschend vertrat die Arbeitgeberseite die Position, dass der BuRa-LfTV nicht automatisch für alle zukünftigen Verkehrsleistungen gelten soll. Damit hat die Arbeitgeberseite ihre protokollarisch dokumentierte Position vom 26. November 2010 widerrufen. |
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Im Ergebnis liegt der Unterschied |
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| 10.01.2011 |
Nachdem sie sich monatelang mit sich selbst beschäftigt hat, widmet sich die neue Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wieder der Tarifpolitik der GDL. Dazu folgender Kommentar: |
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Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2011 verabschiedet |
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| 03.01.2011 |
Der Bundesrat hat die Verordnung über maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung für 2011 (Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2011) passieren lassen.
Mit dieser Verordnung werden die Rechengrößen der Sozialversicherung aktualisiert, die sich an der Lohn- und Gehaltsentwicklung im Jahre 2009 orientieren. Für die Fortschreibung der Werte wird auf die durch das statistische Bundesamt ermittelten Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer ohne Personen in Arbeitsgelegenheiten mit Entschädigungen für Mehraufwendungen zurückgegriffen, die in den alten Ländern minus 0,39 und in den neuen Ländern 0,84 Prozent betrug. |
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Neue Sachbezugswerte zur Nutzung der Fahrvergünstigungen |
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03.01.2011 |
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Die Sachbezugswerte zur Nutzung der Fahrvergünstigungen im Jahr 2011 haben sich mit Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 im Fernverkehr nicht erhöht. Eine Erhöhung gab es nur im Bereich Nahverkehr. Eine entsprechende aktuelle Übersicht haben wir für euch zusammengestellt: |
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Wegfall der Fahrvergünstigungen auf einigen Strecken |
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| 03.01.2011 |
Die DB vermeldet den Wegfall von Fahrvergünstigungen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 auf nachfolgenden Strecken: |
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Erstes Arbeitgeberangebot zur LfTV-Runde |
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01.01.2011 |
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Der Arbeitgeber hat zu den laufenden Tarifverhandlungen ein erstes Ange-bot unterbreitet und bietet Folgendes an:
In der ersten Bewertung betrachtet die GDL sowohl die prozentualen Erhöhungen, als auch die Laufzeit als unakzeptabel. |
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